Landheimfahrt der Klasse 4a

Die Landheimfahrt der Klasse 4a in die Ochelbaude Rathmannsdorf/ Sächsische Schweiz

Endlich ist es soweit! Die Klasse 4a fährt ins Landheim. Am 3. September 2012 treffen wir uns Punkt 7.00 Uhr in der Schule. Es bleibt kaum Zeit, um sich von der Mama zu verabschieden, denn in einer halben Stunde fährt schon unsere S- Bahn vom Bahnhof West ab in die Sächsische Schweiz. Eine Zugfahrt die ist lustig.

Was man alles vom Zug aus entdecken kann, ist schon beeindruckend. Hinter Pirna beginnt die Sächsische Schweiz und die ersten Felsen sind schon zu entdecken. In Bad Schandau müssen wir leider schon aus dem sauberen Zug aussteigen. Doch noch ist das Schienenerlebnis noch nicht zu Ende! Wir steigen in die Semmerringbahn um. Noch moderner und noch sauberer! Da macht die Reise Spaß! Leider sind es nur 2 Haltestellen bis Porschdorf. Dort müssen wir raus. Nun sind es nur noch wenige Meter bis zum Räuberhaus, der Ochelbaude. Herr Rother ist schon da, er hat unsere Taschen transportiert. Frau Pletsch veralbert uns, indem sie sagt, dass es nur 2 Bettzimmer gibt. Das stellt sich als Irrtum heraus. Alle Mädchen und Jungen schlafen in riesigen Hochbetten. Was für ein Gaudi! Könnten Ordnungspunkte vergeben werden, dann würden wohl die Jungen besser abschneiden, als die Mädchen. Nachdem alle ihre Sachen in erste völlige Unordnung gebracht haben, gibt es auch schon Mittagessen. Lecker! Imbiss vom Buffet. 
Nach dem Mittag wandern  wir gestärkt zur Brandbaude. Nur 800 Stufen sind  es bis hinauf und uns erwartet ein sensationeller Ausblick. Es gibt Eis und Reste aus der Brotbüchse von heute Morgen. 
Am Abend sind alle Kinder so geschafft, dass sie gerade noch die Nudeln hinter bekommen und schon bald schlafen. Natürlich nicht ohne die beliebten Chips zu verspeisen!

2. Tag – 4. September 2012
Heute  wollen wir die Festung Königstein erklimmen. Ob da auch noch ein König ist? Hinter dem großen Eingangstor erwartet uns der Führer und erzählt spannende Dinge über die Sicherungsaufgaben der Festung. Kein Wunder, warum sie nicht eingenommen wurde. Dann geht es in die geheimen Kasematten. Ohne Führung kommt man da nicht hinein. Wir schon! Einmal rund um die Festung gelaufen, den Blick auf die Elbe, den Lilienstein und die herrliche Sächsische Schweiz geworfen, ist der Abstieg ein Kinderspiel. An der Elbe warten wir auf den Zug und Felix Rother nimmt noch ein kleines Bad in der Elbe. Aber Indianer kennen keinen Schmerz. Die Hose wird schon wieder trocknen. Marvin läuft wie ein Wiesel. Er hat Kraft und Energie und würde am liebsten das Tempo noch erhöhen. 

3. Tag – Erlebnispädagogischer Tag
Heute wird es ernst. Wer ist ein richtiger Räuber? Am Ende des Tages stellt sich heraus, dass wir nur Helden haben. 2 outdoorgeprüfte junge Männer teilen unsere Klasse in 2 Mannschaften. Gemeinsam bewältigen wir in der Gruppe aufregende Abenteuer. Wer ist der beste Bogenschütze? Felix Hindinger, Benjamin und Lisa verblüffen schon mit ihren Ergebnissen und knallen mit Leichtigkeit die Ballons von der Leinwand. Dann geht’s zum gefährlichen Spinnennetz. Schaffen es alle, mit Hilfe durch das Netz zu krabbeln, ohne es zu berühren. Mit vorheriger Denkarbeit geht das schon. Nun muss Elisa für uns unter Einsatz ihres Lebens und mit „bleibenden Schmerzen“ den Schatz des Zwerges ergattern. Mit Geschick und Logik gelingt es allen Kindern der Gruppe, den Zwerg zu vertreiben. So kommen wir an unser Verpflegungspäckchen. Über das Feld des Hochplateaus gewandert erspähen wir den Eingang eines gefährlichen Canyons! Dort kommen wir nur noch gemeinsam durch! Ohne die Hilfe unserer Freunde kommen wir da nicht durch. Ab und zu eine Strickleiter oder eine helfende Hand und schon sehen wir aus wie die Sch… Mit der Zippline geht es das letzte Stück über den Canyon. Das macht riesigen Spaß. 

4. Tag – Wanderung nach Bad Schandau ins Nationalparkhaus
Was? Schon Donnerstag. Diesen Tag verbringen wir mit Renate. Ihr sind wir am Tag zuvor schon im Canyon begegnet, als sie sich wacker durch die Schlucht geschlagen hat, um einen Weg für uns nach Bad Schandau zu erkunden. Zum Glück können wir die ehrgeizige Führerin, die die 60 schon überschritten hat, davon abhalten, mit uns den Canyon hinauf zu steigen. 
Wir kraxeln die Felsen hinauf zum Hochplateau, erfahren was über die Schichten des Waldes und verwandeln uns als Baum. Übers Feld gelangen wir nach Bad Schandau und sehen im Nationalparkhaus einen spannenden Film über die Entstehung, Tier und Pflanzen, Pflege und Schutz des Nationalparkes. Dann haben wir noch Zeit, um uns die Ausstellungstücke anzusehen. Langsam werden alle müde, doch zum Glück bringt uns ein Bus nach Porschdorf zurück. Am Abend feiern wir den Abschluss unserer Fahrt am Lagerfeuer.