Rebschnitt im Winter

Im Januar 2011 machen sich die 2. Klassen auf den Weg zur Hoflößnitz. Es ist kalt und wieder fällt ein wenig Schnee vom Himmel. Die Weinstöcke stehen ohne Laub, die Erde ist gefroren.

Wir steigen die alte Weinbergtreppe hinauf und fragen uns, was es um diese Zeit im Weinberg zu tun gibt. Ein wenig ohne Puste treffen wir auf die Museumspädagogin, die alle freundlich begrüßt. Gleich führt sie uns zu den Weinstöcken.  
Neugierig schaut ein Esel unter ihrem Arm hervor. Gleich werden wir erfahren, was ein griechischer Esel mit dem Rebschnitt im Winter zu tun hat. Die Geschichte führt uns ins alte Griechenland. Der Weinbauer hat sich zur Mittagsruhe begeben und vergisst dabei, seinem Esel Futter zu geben. Dieser ist hungrig und knabbert die Äste der Weinstöcke ab. Sie schmecken ihm lecker. Doch dafür erntet er Prügel. Im Herbst tragen eben diese Weinstöcke die meisten Trauben. Nun wissen wir, warum der Rebschnitt so wichtig ist. 
Die Radebeuler Winzer haben die Äste schon geschnitten. Wir haben die Arbeit, um sie aus dem Drahtgestell heraus zu ziehen. Sie werden auf dem Boden gesammelt und später zerhackt.
Nun haben alle vom Arbeiten im Weinberg kalte Füße bekommen. In der Hoflößnitz wärmen wir uns bei einem Rätsel und einer wunderschönen Bastelarbeit auf. Doch wie geht nun das Winzerjahr weiter? Im Sachunterricht stellen wir eine Bildergeschichte zu den vielfältigen Tätigkeiten im Weinbergjahr her. Im Lerntagebuch erhält sie ihren Platz. Nun können wir stets nachlesen, wie lange es dauert, bis zum Weinfest der Wein auf den Tischen der Weinstuben steht.