„Wir veranstalten einen Gestaltungstag!“ – „Was ist denn das?“, fragten die Kinder...

Im Januar verabredeten sich die Kinder der Klasse 2a und 3a, um gemeinsam mit ihren Lehrerinnen einen besonderen Schultag zu planen. Im März sollte ein Gestaltungstag stattfinden.

„Was ist denn das?“, fragten viele neugierig.

Als sie dann erfuhren, dass sie sich einen Schultag lang mit ihrem Lieblingsthema beschäftigen können, waren sie sofort Feuer und Flamme. Eifrig suchten sie sich in klassenübergreifenden Gruppen zusammen und überlegten sich ein Thema und eine Präsentation. Vielfältige Ideen schwirrten durch den Klassenraum und am Ende gab es sehr interessante Einfälle. Es konnte also losgehen. Jetzt mussten die Kinder nur noch Materialien sammeln und beschaffen und dann stand einem besonderen Schultag nichts mehr im Wege.

Am 10.03.2010 war es dann soweit. Die Gruppen suchten sich ein Plätzchen in einem der drei Zimmer und bearbeiteten in der 1. bis zur 4. Stunde ihr Thema. Man hörte Gemurmel, Schnipsel flogen, die Computer ratterten, Bäume wurden gebaut, Plakate erstellt, Quizfragen ausgedacht und und und – ein einziges fleißiges Getümmel, wie in einem Ameisenhaufen.

Die Lehrerinnen und Erzieher unterstützten, wo sie konnten. Die Ideen der Kinder waren großartig. Und so bauten sie in der 5. Stunde ihre Präsentation auf und wollten dann natürlich ihr Werk vorstellen.

Es war fantastisch, da konnten selbst die Lehrerinnen noch viel lernen:

  • Was hat der Mensch für seine Technik von der Natur abgeguckt?
  • Welche Katzenrassen gibt es?
  • Was braucht ein Hund alles? – und da war sogar ein echter zum Anfassen im Klassenzimmer.
  • Welche Bäume gibt es? – ein richtiges Quiz für das Publikum.
  • Aus welchem Material bestehen Autos? Und vieles mehr.

Am Nachmittag waren alle Eltern und andere Interessierte eingeladen, um sich die tollen Ergebnisse anzuschauen. Viele waren gekommen und staunten nicht schlecht, was die Kinder allein erarbeitet hatten.

Es war ein toller Tag, mit viel Arbeit und viel Spaß.

„Das müssen wir noch mal machen!“, sagten einige und betrachteten stolz ihr Werk.