Grundschule Niederlößnitz feiert ihr 175-jähriges Bestehen

Unsere Grundschule feiert in diesem Jahr ihren 175. Geburtstag. Diesem Jubiläum haben wir eine ganze Festwoche (10.6.- 14.6.) gewidmet, die von vielen Ereignissen geprägt war.

 

Den Auftakt bildete die feierliche Festveranstaltung, durch welche die Schulleiterin Frau Huge führte und in der auch der Oberbürgermeister Bert Wendsche ein Grußwort an die geladenen Gäste richtete. Musikalische Beiträge des Nachwuchsorchesters der Landesmusikschule und Tanzvorführungen von Schülern der Tanzschule Linhart bereicherten den Abend. Aber auch die Kinder der Grundschule Niederlößnitz, die diese Woche im Mittelpunkt stehen sollten, trugen mit Gesang zum festlichen Rahmen der Veranstaltung bei.

Die folgenden drei Tage standen im Zeichen des Wandels der Zeit. In zahlreichen Projektgruppen konnten unsere Schüler die Vergangenheit sowie regionale Besonderheiten hautnah erleben. So erlernten die Kinder alte Tänze und Lieder, kochten nach Großmutters Rezepten sowie rechneten, spielten und schrieben wie die Großeltern. Andere beschäftigten sich mit dem Weinbau der Niederlößnitz, mit Eduard Bilz und Karl May oder waren als Reporter, Tänzer, Models, Sternforscher, Architekten sowie Theaterschauspieler unterwegs.

Den Höhepunkt für die Schüler bildete das Konzert von Gerhard Schöne am Mittwoch. Mit viel Freude sangen die Kinder die Lieder mit und spendeten tosenden Applaus.

Ebenfalls am Mittwoch lud Herr Dr. päd. habil. Ralf Hickethier zum Bildungsgespräch und regte die Zuhörer zum Nachdenken über vorhandene Erziehungswege an.

Den Abschluss der Festwoche bildete das Schulfest mit vielen Höhepunkten und auch dieses sollte vom Schuljubiläum geprägt werden. Neben Kaffee, Kuchen und Würstchen für die zahlreich erschienenen Gäste gab es Spielangebote undAufführungen der Kinder. So wurden die in den Projekten erlernten Tänze und das Theaterstück „Die Sage vom Weinberg“ aufgeführt sowie in einer Modenschau Kleidung aus früherer Zeit präsentiert. Eine Ausstellung der Ergebnisse aus den Projektgruppen im Foyer zeigte die Vielfalt der bearbeiteten Themen.