Experimenteller Unterricht

„Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen.“

Die Neugierde unserer Schüler und ihre Freude und Begeisterung beim selbsttätigen Ausprobieren waren für das Kollegium der Grundschule Niederlößnitz Anlass, dem experimentellen Unterricht einen festen Platz im Stundenplan einzuräumen.

So findet seit dem Schuljahr 2006/2007 in der Nichtvegetationszeit aller 14 Tage eine Doppelstunde „Experimenteller Unterricht“ (in der Vegetationszeit Schulgartenunterricht) statt.

Dieser Unterricht soll den Kindern die Möglichkeit geben, handlungsorientiert und selbstentdeckend zu lernen. Der Weg von der Idee bis zur Erkenntnis wird als Prozess gestaltet, wobei die Schüler Vermutungen anstellen, Versuchsreihen aufbauen , das Experiment durchführen, auswerten und abschließend das Ergebnis und neu gewonnene Erkenntnisse ihren Mitschülern vorstellen.

Parallel dazu werden alle Beobachtungen in einem Versuchsprotokoll festgehalten.

Um eine effektive Arbeit in möglichst kleinen Gruppen realisieren zu können, wurden von den unterrichtenden Lehrern zu jedem Themengebiet mehrere Experimente ausgewählt und die dazu erforderlichen Materialien zusammengestellt.

Unsere „Experimentensammlung“, welche natürlich ständig weiter ausgebaut und aktualisiert wird, umfasst bislang folgende Themengebiete:

  • Wirkung des Sonnenlichts
  • lichtdurchlässige, lichtundurchlässige und reflektierende Materialien
  • wesentliche Eigenschaften der Luft
  • Luft als gasförmiger Stoff
  • Wasser als Lösungsmittel
  • Zustandsformen des Wassers
  • Schwimmen und Sinken
  • Atmung und Herzschlag
  • Brennvorgang
  • Wärmeleiter

Natürlich wird den Kindern auch die Möglichkeit gegeben, eigene kleine Experimente vorzustellen.

Auch das Mikroskopieren bereitet allen Schülern viel Freude und gewährt ihnen neue Einblicke in die Geheimnisse der Natur.